Pflanzenschutz

Pflanzenschutz

Biologischer Pflanzenschutz

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Wir produzieren Bienenfreundlich!

Da wir hauptsächlich mit Nützlingen wie zB. Schlupfwespen arbeiten und anderen Kleinsttieren, die sich von den Schädlingen unteranderem Blattläusen ernähren, nutzen wir die natürlichen Fressfeinde unserer Schädlinge um diese auf natürlichem Wege zu bekämpfen. Auf diese Weise können wir auf die meisten Mittel verzichten.
Wir verwenden viele natürliche Produkte um unsere Pflanzen groß zu ziehen.
Unser hochwertiger Torf der unter anderem auch mit Kokosfasern gemischt wird, bietet den Pflanzen einen optimalen sauerstoffreichen Boden, um gesunde Wurzeln zu bilden und groß und stark zu werden.

Schlupfwespen als natürliche Feinde der Blattläuse

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Die Schlupfwespe befördert ihre Eier mit dem Legestachel in eine Blattläuse hinein. Dort schlüpfen die Larven und höhlen die Blattläuse von innen aus.

Die Schlupfwespe ist ein Paradeparasit. Völlig ungefährlich für Pflanze, Mensch und – naja, fast jedes – Tier. Gegen Fraßschädlinge ist dieser Hautflügler jedoch effektiver als jedes chemische Pestizid. Mit ihrem Hunger auf Läuse, Käfer und Motten bewahrt sie uns Menschen jedes Jahr vor gigantischen Ernteausfällen.

Jede Schlupfwespenart hat einen Legestachel, der noch einmal so lang ist wie der Körper der Wespe selber. Mit dem bringt sie ein Ei in ihren Wirt ein. Nach einigen Tagen schlüpft aus der Wirtshülle eine Schlupfwespenlarve. Die eine Schlupfwespenart steht auf Schildläuse und macht sich somit bei Hobbygärtnern beliebt, die andere platziert ihren Nachwuchs am liebsten in Fruchtfliegen und ist damit der biologische Bodyguard der kalifornischen Olivenhaine.

Von den rund 150 bekannten Trichogramma -Arten werden etwa zehn zur biologischen Schädlingsbekämpfung eingesetzt . Die sind mit 0,3 bis 0,4 Millimeter so klein wie der Punkt am Ende dieses Satzes und leisten ihre Arbeit dezent im Hintergrund.

Tips auch für zu Hause

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Biologischer Pflanzenschutz im engeren Sinne ist der gezielte Einsatz von gezüchteten Nützlingen, um Pflanzen vor Krankheiten und Schädlingen zu schützen.

Beispiele für Biologischen Pflanzenschutz im engeren Sinne sind das Ausbringen von:

Florfliegen, Schlupfwespen, Gallmücken u. a. gegen Blattläuse
Raubmilben Phytoseiulus persimilis gegen Spinnmilben
Schlupfwespen Encarsia formosa gegen Weiße Fliege
Raubmilben Amblyseius u. a. und räuberische Blumenwanzen gegen Thripse
Nematoden gegen Dickmaulrüssler-Larven

Vorbeugen

Vorbeugen ist auch im Garten besser als Heilen.

Pflanzen, deren natürliche Ansprüche an Standort und Pflege erfüllt werden, werden seltener krank oder Opfer von Schädlingen. Gemüse und Obst sollten beispielsweise immer einen offenen, sonnigen Standort im Garten erhalten, denn sie benötigen viel Licht und Luft.

Der Boden sollte nicht zu schwer sein und auch nicht zu Staunässe neigen. Eine Bodenuntersuchung gibt Aufschluss darüber, ob der Boden zu sauer oder zu kalkreich ist, ob er nährstoffarm oder überversorgt ist. Sowohl schlecht, als auch zu gut ernährte Pflanzen werden eher Opfer von Krankheiten und Schädlingen.

Pflanzen sollten nicht zu eng stehen, damit die Luft ausreichend zirkulieren kann und sie immer schnell abtrocknen. Pilzkrankheiten können sich nämlich nur auf feuchten Pflanzen ansiedeln